Datenauswertung

Der numerische Charakter der Änderungen bietet enorme Vorteile gegenüber der trial and error Methode.

Ist ein FEM-Modell einmal erstellt, so ist es recht einfach, dies zu ändern.

Dabei ist es auch problemlos möglich, Kanäle, die sich als zu breit erwiesen haben, wieder schmaler zu gestalten, was bei einem bereits bestehenden Werkzeug zu einer Neukonstruktion führen würde.

Die vorgegebene Qualitätsfunktion bietet die Möglichkeit einer personalunabhängigen Optimierung, die sich aufgrund des Vergleichs zwischen der Qualitätsfunktion und dem Istzustand der Strömung leichter definieren und nachvollziehen läßt.

Die Auswirkungen der Änderungen sind einfach zu dokumentieren und als Ausgangswert für andere Simulationen geeignet.

Da im Laufe der Zeit die Zahl der durchgeführten Simulationen wesentlich größer als die Zahl der fertigen Werkzeuge ist, lassen sich aufgrund der Synergieeffekte geeignete Werkzeugelemente nach Bedarf aussuchen und in ein neues Werkzeug zusammensetzen.

Es besteht sogar die Möglichkeit einen Segmenteansatz aufzubauen, daß die Zusammenhänge im Extrusionsprozeß weitgehend automatisch wiedergibt.

Die Werkzeugänderungen werden automatisch als CAD-Datensätze abgelegt und zur Erzeugung von NC-Programmen eingesetzt; zusätzlich wird die Zahl der heute nicht dokumentierten Änderungen mit der Zahl der Einfahrversuche reduziert.

Damit steigt die Reproduzierbarkeit der Werkzeuge. Bei Auftragswiederholungen entfallen die Entwicklungskosten; die Werkzeugkosten werden nur noch durch die Fertigungszeiten bestimmt.

vor der Optimierung

nach der Optimierung